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Preisausschreiben

Preisgelder

Mit dem Preisgeld wurden Projekte und Schulen mit Beträgen zwischen CHF 10'000 und CHF 40'000 unterstützt.

Kriterienbereiche für die Bewertung

  • Beschreibung des innovativen Projekts
  • Schulisches Lernen und schulische Leistung
  • Integration/Umgang mit Heterogenität
  • Partizipation
  • Zusammenarbeit im Kollegium
  • Projektmanagement

Kriterien 2011 im Detail

Grundlagen der Kriterien

Die Kriterien für die Preisverleihung greifen die wichtigsten Elemente der pädagogischen Forschung sowie der Schulentwicklungsforschung auf. Gleichzeitig bilden diese auch die wichtigsten Veränderungen in der Volksschule ab, welche im Kanton Zürich durch das neue Volksschulgesetz ausgelöst worden sind (z.B. Zusammenarbeit im Kollegium, Partizipation, schulisches Lernen/schulische Leistung und Integration).

Das Projekt geht davon aus, dass alle genannten Kriterien für das erfolgreiche Funktionieren einer Schule entscheidend wichtig sind. Schulen, welche sich bewerben, zeigen mit ihrer Bewerbung, iinwiefern sie sich mit diesen Kriterienbereichen auseinandersetzen. Selbstverständlich ist es möglich, eigene Schwerpunkte zu setzen. Es wird nicht erwartet, dass in allen Bereichen Höchstleistungen erbracht werden.

1. Beschreibung des innovativen Projekts

Bewertet wird, wie das Projekt entstanden ist und welche Gründe hinter der Projektidee stehen, warum die Entwicklung notwendig war. Eine sinnvolle Einbettung des Projektes in die eigene Schulentwicklung sorgt für Nachhaltigkeit.

Entwicklungen, die im Schulfeld neuartig sind, werden besonders geschätzt.

Weiter sollen möglichst viele Schulen am Knowhow der ausgezeichneten Projekte teilhaben können, deshalb wird in diesem Bereich bewertet, wie gut sich die Entwicklungen auf andere Schulen übertragen lassen.

2. Schulisches Lernen und schulische Leistung

Förderung von Lernen und Leistung gehören zu den wichtigsten Aufgaben der Schulen. Deshalb wird dieser Themenbereich auch dann bewertet, wenn das eingereichte Projekt das schulische Lernen und Leistungsförderung nicht zentral thematisiert. Beispiele sind gezielte Differenzierung des Unterrichts durch die Lehrpersonen oder durch die förderlichen strukturellen Rahmenbedingungen, z.B. durch Aufgabenhilfe, Individualisierung der Lernprozesse und Lernschritte.

3. Integration/Umgang mit Heterogenität

Integration von Kindern mit Migrationshintergrund gehört zu den grössten Herausforderungen, denen sich die Schulen gegenüber sehen. Deshalb wird dieser Themenbereich auch dann bewertet, wenn das eingereichte Projekt Integration/Umgang mit Heterogenität nicht zentral thematisiert. Beispiele sind Formen wie gezielte Sprachförderung oder Projekte, welche die Heterogenität der Kinder wahrnehmen und dieser mit Wertschätzung begegnen.

4. Partizipation

Bei Veränderungsprozessen ist nicht nur die Lehrerkooperation wichtig, sondern auch die Mitwirkung von Eltern und Schüler/innen. Schulen, die mit einer breiten Unterstützung rechnen können, haben bessere Chancen, ihre Entwicklungen nachhaltig zu gestalten. In diesem Themenbereich wird bewertet, inwieweit die Mitgestaltungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten für Eltern wie für Schülerinnen und Schüler entwickelt sind.

5. Zusammenarbeit im Kollegium

Bei einer erfolgreichen Implementierung von Veränderungen ist Lehrerkooperation notwendig. Entwicklungen, die nur von einzelnen Personen getragen werden, sind nicht nachhaltig für die Schule und mit dem Abgang der Lehrpersonen verschwinden sie wieder. Deshalb wird in diesem Themenbereich bewertet, wie weit die Lehrerkooperation, die als Garantie für erfolgreiche Schulentwicklung verstanden wird, in der sich bewerbenden Schule vorhanden ist.

6. Projektmanagement

Das Projekt-sls zeichnet «good-practice» Projekte aus. Damit diese erfolgreich weiterentwickelt werden können, braucht es gewisse Voraussetzungen, z.B. ein gutes Projektmanagement. Bei der Bewertung dieses Themenbereiches werden Hinweise darauf gesammelt, wie viel Knowhow im Team bereits vorhanden ist.

Koordinationsstelle projekt-sls

Bettina Diethelm

PH Zürich
Koordinationsstelle projekt-sls
Waltersbachstrasse 5
Postfach
8090 Zürich

Tel. +41 43 305 61 08
projekt-sls@phzh.ch